Sahaja Tantra
natürlich - sinnlich - spirituell
Copyright © by Nils Kriedner   |   Kontakt   |   Sitemap   |   Impressum   |   Datenschutz  
EINFÜHRUNG.NEUIGKEITEN.TANTRA-WISSEN.SEMINARE & AUSBILDUNG.COACHING & MASSAGE.LINKS.

Sahaja Tantra - Newsletter

Die nächsten Seminare:

 

26. - 28. Mai 2017 (Berlin)

Spiel der Verführung

( Sonder-Seminar )

 

16. - 18. Juni 2017 (Dresden)

Tantrische Erfahrungsschule

( Thema: Wunder des Körpers )

 

7. - 9. Juli 2017 (Berlin)

Meisterschaft der Berührung

( Sonder-Seminar )

Nächstes Urlaubs-Retreat:

 

13. - 18. August 2017 (Korfu)

Tantrisches Paradies

( Thema: Wunder des Körpers )

Philosophie des Yoga und Tantra  /  Geschichte des Yoga und Tantra

Tantra-Wissen

 

Um frei zu sein, um Ekstase zu geniessen,

um tantrisch zu leben…

 

Braucht es kein Wissen, keine Rituale,

keine einzige Übung oder Erfahrung.

 

Du bist in der Essenz absolut frei.

Nichts kann dir diese Freiheit geben oder nehmen.

Sie ist.

 

Dein ganzer Körper besteht aus pulsierender Ekstase.

Magst du sie auch vergessen oder verleugnen.

Sie ist.

 

Alles was ich tun kann und möchte,

ist dir dies aufzuzeigen, dich daran zu erinnern

und dir einfache, kreative Schlüssel vorzustellen,

mit denen du tiefer und tiefer erforschen kannst.

 

Dazu lade ich dich ein.



 

 

 

In diesem Bereich möchte ich allen Tantra - interessierten und begeisterten Menschen, die Möglichkeit bieten, sich auch online über die einzelnen Künste des Sahaja Tantra - Weges zu informieren und Tantra Schritt für Schritt selbst zu erfahren und zu erforschen.

Dazu bietet dir dieser Bereich in naher Zukunft eine große Bandbreite an kleinen und größeren Kursen in Form von Ebook-, Audio-und Video-Anleitungen. Einige davon werden kostenlos zugänglich sein, für andere wirst du eine Gebühr nach eigenem Ermessen entrichten.

 

Wenn du automatisch informiert werden möchtest, sobald die ersten Online-Kurse verfügbar sind, trage dich einfach in den kostenlosen Sahaja Tantra - Newsletter ein.

weiter zum Bereich „SEMINARE & AUSBILDUNG“

Philosophie des Yoga und Tantra

 

Ziel des Lebens ist die endgültige Leidfreiheit (Moksha) bzw. ein andauernder Zustand von innerer Freude (Satchidananda). Darin sind sich die meisten indischen Religionen und auch die Yogis und Tantriker einig. Auch die Grundbetrachtungsweise der Welt ist sowohl im Yoga wie im Tantra die gleiche. Beide Philosophien sagen: "Die Welt ist Illusion und vergänglich. Wenn du dein Glück in etwas Vergänglichem suchst, so wirst du unweigerlich enttäuscht werden und leiden, weil es dir keine dauerhafte Zufriedenheit schenken kann. Einzig das Eintauchen ins ewige Sein (ins "Göttliche") kann dir dauerhaften Frieden schenken."

Die
Schlußfolgerungen aus dieser Grundlage sind im Yoga und Tantra allerdings dann völlig verschieden. Während Yoga dich auffordert, dich bewusst von der Welt abzuwenden, empfiehlt dir Tantra, die Welt bewusst zu durchleben, zu bejahen und hindurchzugehen.

Mit dieser Einstellung des Bejahens aller weltlichen Aspekte des Lebens entwickelte sich
Tantra als eine krasse Gegenkultur und Rebellion zu den asketischen Formen des Yoga.

Das traditionelle
Yoga enthält ein großes Regelwerk von Verboten und Geboten, die insbesondere den Genuß und die Sexualität verneinen und ablehnen, sowie hohe moralische Forderungen an die Lebensweise und das eigene Verhalten stellen. Einen Yogi könnte man somit einen "Welt-Entsager" nennen.

Tantriker werden dagegen oft auch als Bhogi, als "Welt-Esser oder Genießer" bezeichnet. Tantra rebellierte gegen die bestehenden Regelwerke und setzte eine völlig neue Lebenseinstellung dagegen: die Verehrung des Körpers, der Sinne, der Sexualität und des Genußes, sowie die Ablehnung jeglicher Moral. Tantrische Philosophie könnte man daher als amoralisch bezeichnen. Ein Tantriker ist nicht etwa unmoralisch. Er kümmert sich einfach nicht um Moral, sondern ausschließlich um Bewusstheit.

Beide Wege bergen gewisse
Herausforderungen. Für den Yogi besteht die Gefahr, dass er nicht bewusst ablehnt und loslässt, sondern stattdessen seine Sehnsüchte, Wünsche und Begierden einfach nur verdrängt. Für den Tantriker dagegen besteht die Gefahr, dass er den Genuß nicht bewusst erlebt und hindurchgeht, sondern sich in Ausschweifungen verliert und sich daran festhält. Deshalb kann man sagen, dass Disziplin sowohl im Yoga wie auch im Tantra eine wichtige Rolle spielt: Im Yoga die Disziplin der Selbstbeherrschung und im Tantra die Disziplin des Sich-Hingebens.

In der untenstehende Tabelle findest du noch einmal die Grundaussagen der beiden Philosophien direkt gegenübergestellt:

 

Merkmale der Yoga-Philosophie

Merkmale der Tantra-Philosophie

Hohe moralische Forderungen

Rebellion gegen Moralvorstellungen jeglicher Art

Disziplin der Selbstbeherrschung

Disziplin des Sich-Hingebens in den Genuß

Bewusste Askese, d. h. Abkehr von weltlichen Genüssen

Bewusstes Erleben und Eintauchen in jeden Aspekt des Lebens

Verneinende Kontrolle der sexuellen Energie

Bejahende Kontrolle der sexuellen Energie

Leitsatz: Kontrolliere dein Leben, dann stellt sich Bewusstheit ein.

Leitsatz: Bringe Bewusstheit in dein Leben, dann bist du frei.

Geschichte des Yoga und Tantra

 

Die Wiege aller Religionen (auch des Christentums) ist Indien. In Indien gibt es unendlich viele verschiedene religiöse Richtungen und Sekten, die harmonisch nebeneinander existieren. Die Grundannahme der Menschen dort ist: es gibt eine Göttlichkeit, aber unendlich viele verschiedene Wege um diese zu erfahren und auszudrücken. Jesus wird beispielsweise als einer von vielen Propheten angesehen.

 

 

( nach oben )